Drucken

Besuche bei Einrichtungen und Unternehmen im Kreis Ahrweiler gehören bei der SPD-Kreistagsfraktion fest ins Programm. Gerne griff man daher eine Anregung auf und stattete der Rettungswache in Bad Neuenahr-Ahrweiler einen Besuch ab. Rettungswachenleiter Stefan Bertram und DRK-Kreisgeschäftsführer Frank Trömel hatten sich eigens Zeit genommen, um den Besuchern die Einrichtung vorzustellen.

„Das Deutsche Rote Kreuz ist für uns im Kreis Ahrweiler verlässlicher Partner bei der Sicherstellung des Rettungsdienstes. Gerade deshalb haben wir die Anregung gerne aufgegriffen, um uns vor Ort ein Bild von den Aufgaben und Herausforderungen des Rettungsdienstes zu machen“, so der SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzende Christoph Schmitt.

Anhand eines exemplarischen Arbeitstags führte Stefan Bertram die Gruppe durch die Räumlichkeiten. Beginnend mit dem Umziehen vor Dienstantritt bis hin zur Rückkehr des Einsatzfahrzeuges nach dem Einsatz samt anschließender Reinigung in der Waschhalle. Im Rahmen der Führung kamen auch Themen wie die rechtlichen Rahmenbedingungen, technische Ausrüstung und die Einsatzzahlen zur Sprache. Da diese in den letzten Jahren stiegen und auch rechtliche Vorgaben für eine Personalmehrung auf inzwischen fast 40 Mitarbeiter sorgten, ist die räumliche Situation äußerst angespannt. Das zeigt sich bei der Unterbringung der Umkleiden in den Räumlichkeiten des benachbarten Krankenhauses, oder bei den Unterstellmöglichkeiten für die Einsatzfahrzeuge.  

Christoph Schmitt abschließend: „Wir haben heute Einblick bekommen in ein extrem spannendes und abwechslungsreiches Berufsfeld – übrigens auch mit tollen Perspektiven für junge Menschen. Jeder Einsatz ist anders und für die Menschen, die hier arbeiten bisweilen sicherlich sehr herausfordernd. Spürbar ist in jedem Fall, dass hier mit großer Leidenschaft und Aufopferungsbereitschaft gearbeitet wird. Dafür wollen wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken.“

Offensichtlich wurde den Sozialdemokraten auch die Notwendigkeit, die Unterbringungssituation der Rettungskräfte zu verbessern. „Daher werden wir den Wunsch nach einem Neubau der Rettungswache gerne unterstützen“, sicherte Schmitt zu.

Geschrieben von Pressewart